Der lange Weg zu einem erfüllten Leben

JA. Ich kann von mir selbst behaupten das ich ein erfülltes Leben habe. Ich habe Freunde die zu mir halten, eine etwas verkorkste Familie die dennoch liebenswert ist und ich bestreite mein Leben mit einem oder sagen wir mehreren Jobs die ich selbstständig ausführe und in denen ich selbst bestimmen kann.

Auch wenn es nicht immer einfach war oder ist, bin ich trotzdem glücklich mit dem was ich jetzt bin und mit dem was mich umgibt.

Doch wer kann das sonst noch von sich behaupten?

Ich habe immer mehr das Gefühl das zwar alle danach streben, aber die meisten auf der Suche danach vom Weg abkommen und sich in Geschichten und Vorstellungen verlieren.

Aber warum? Weil sie gar nicht wissen was und wohin sie wollen. Dabei ist es gar nicht so schwer.

Man muss nur bei sich selbst anfangen. Herausfinden wer man ist, wer man sein will. Was man besser machen will oder sollte und welche Eigenschaften an sich selbst einen daran hindern besser zu werden. Denn nur wenn man sich selbst gefunden hat, weiß man auch wo man hin will.

Aber dafür muss man in sich gehen. Sich Zeit nehmen zu verstehen. Auf Signale achten die einem zeigen, dass manche Punkte und Vorstellungen so nicht in ihr Leben passen können. Bis man sich sicher ist, dass das das ist was einen zu einem erfüllten Leben verhilft.

Ganz wichtig: Versuche nie das Leben eines Anderen zu leben!

Nur weil man der Meinung ist das der ein oder andere ein besseres Leben führt als man selber, sollte man nie danach streben genau das gleiche für sich einzunehmen. Das kann nur schief gehen. Klar haben andere tolle Leben aber ich nenne es gerne den Facebook-Effekt. Menschen zeigen von sich und ihrem Leben in der Öffentlichkeit nur das Beste. Alles was schlecht ist oder sie daran stört wird nicht geteilt oder ausgesprochen. Es werden so viele Fassaden aufrechterhalten, aber irgendwann bricht so eine Fassade einer wunderschönen Welt in sich selbst zusammen.

Aber auch schlechte Dinge die einem im Leben widerfahren können hilfreich sein. Man muss sie nur für sich selbst nutzen. Stärke daraus ziehen und seinen Charakter damit schleifen bis es vollendet ist. Das geht nicht von heut auf morgen und bleibt ein ständiger Prozess.

Und dann gibt es solche Menschen, die die Fehler nur bei anderen suchen aber nie bei sich selbst.

Wenn man nur bei anderen die Fehler sucht warum etwas nicht klappt wird man es nie schaffen. Und da wären wir auch schon bei einem großen Hilfspunkt im Leben.

Freunde sind wichtig. Aber nicht die Menge zählt, sondern die Qualität. Wenn man weiß wer man selber sein möchte und was für einen wichtig ist, sollte man sich möglichst auch an die Menschen halten, die diese Ansichten teilen. Dabei muss es nicht zu 100 Prozent übereinstimmen, aber zumindest so das man mit guten Gewissen sagen kann „Du bist für mich ein wahrer Freund und egal was ist, ich kann immer auf dich zählen.“

Warum solche Freunde wichtig sind? Weil sie einem in schwachen Tagen wie ein Spiegel vorkommen und einen zeigen wie man selbst eigentlich sein sollte. Der Charakter eines Menschen ist immer noch sein wichtigstes Gut, auch in der heutigen Zeit. Auch wenn wir immer wieder durch äußere Einflüsse Gefahr laufen können zu vergessen was am wichtigsten ist. Den Charakter sehe ich immer noch als Spiegelbild der Seele und des Herzens einer Person an. Und nicht was er macht, wie viel jemand verdient, wie viele Facebook Freunde er hat oder was er an schwachsinnigen Posts abgibt oder teilt. Das ist alles unwichtig und nichtssagend. Denn das einzige was zählt sind Charakter und Taten, wenn es wirklich darauf ankommt. Kein super Aussehen oder Geld und Macht kann das aushebeln. Wenn man sich selbst gefunden hat und die Personen die man als wirkliche Freunde stützend hinter sich stehen hat, kann man weiterkommen in seiner Selbstverwirklichung.

Erst jetzt entscheidet der Job und alles was damit zusammenhängt ob man ein glückliches Leben erreichen kann. Es ist zwar ein kleiner Punkt, aber dennoch entscheidend wie sehr man sein Leben liebt. Aber man sollte immer das machen woran man Freude empfindet, das einen erfüllt. Und wenn Menschen damit ein Problem haben, dann schmeiß sie aus deinem Leben. Denn dann passen sie nicht zu den anderen Punkten die ich vorher angesprochen habe. Niemand wird etwas gegen das sagen was du machst, wenn er der Spiegel deiner selbst ist. Sie können es nachempfinden und nichts schlimmes daran finden. (Wahrscheinlich ist dieser Punkt bei mir am Wichtigsten, denn ich mache nunmal nicht wirklich alltägliche Jobs, aber dennoch sollten immer alle in deiner Umgebung zu dir halten, egal was man arbeitet oder nebenberuflich ausübt)

Also mach was dich glücklich macht. Erfüll dir die Wünsche die dir wichtig sind und sobald jemand daran etwas auszusetzen hat… erklär es, mach deinen Standpunkt fest, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Denn echte Freunde und Familie wird immer nachvollziehen und verstehen können, warum du dich für dieses oder jenes entscheidest.

Und zu guter Letzt ist wohl das wichtigste ein Vertrauter, ein Seelenverwandter. Es muss kein Partner sein – wenn doch, Optimal! Damit erreicht man das, wonach jeder Mensch in seinem Leben strebt. Nach Liebe und Geborgenheit. Einer Zukunft zu Zweit, in der man alles zusammen überstehen kann – , es kann auch dein bester Freund sein oder was auch immer. Aber jeder Mensch braucht so jemanden an seiner Seite und am Besten bis zum bitteren Ende. Denn ohne jemanden mit dem man sein Leben teilen kann und genießt, kann man kein wahrlich erfülltes Leben finden. Keiner möchte alleine sein. Seine Probleme mit sich selbst auf ewig alleine ausmachen. Auch wenn es bis zu einem gewissen Punkt geht. Irgendwann sehnt man sich danach und wenn das Glück mit dir ist und du mit deinem Leben bisher glücklich bist, wird diese eine Person von ganz alleine kommen. Dich mit seiner Präsenz umhüllen und du willst niemals mehr ohne sie sein. Aber suche nie nach diesem Glücksgarant. Erzwinge es nicht. Es wird von ganz alleine kommen, wenn du dafür bereit bist.

Wenn du DU bist!

Wenn du wissen willst wer ich bin, dann bleib dran und verfolge einfach weiterhin diesen Blog. Zwar kann ich nicht alles erzählen und aufschreiben, dir nur einen Einblick geben. Aber dafür ehrlich und aufgeschlossen, ohne falsche Fassaden und dreckigen Worten.

Kirschsüße Grüße

Eure Belle

 

http://www.mydirtyhobby.de/profil/29624661-Belle-Cerise

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Die geilste Zeit meines Lebens

Ich sitze hier gerade mit einem Gläschen Jacky-Cola, rauche genüsslich eine Zigarette und komme von einem tollen Abend, mit selbstgemachten Essen, den ich mit einigen meiner Lieblings-Menschen verbracht habe. Und nun lasse ich einige Gedanken und Geschichten die man sich in so einer Runde erzählt Revue passieren; und ich bin einfach nur glücklich. Ein Lächeln huscht mir minütlich über die Lippen und ich muss darüber jetzt einfach schreiben.

Denn momentan ist wieder eine dieser Wochen, in denen einige Sachen beruflich einfach nicht klappen wollen und ich echt in Schwierigkeiten komme und schlechte Stimmung sich breit machen will. Aber genau solche Abende geben mir wieder Kraft für das was noch kommt und hilft mir solche Zeiten zu überstehen.

Meine beste Freundin hat für diesen Abend gesorgt und sie ist auch der Hauptgrund warum ich da bin, wo ich heute bin. Ich bin angekommen, habe mein Leben für mich gefunden und kann es mit Menschen teilen die ich in mein Herz geschlossen habe. Besser kann es nicht sein.

Doch die letzten drei Jahre haben erst dazu geführt.

Wir beide haben so viel erlebt und durchgemacht. Höhen und Tiefen erlebt und es werden sicherlich noch einige mehr kommen, aber ich bin bereit dafür. In zehn Jahren war ich nicht immer die beste Freundin und einige Zeit nicht für sie da als sie es gebraucht hätte, aber jetzt ist all das Vergangenheit.

Sie liebt es Geschichten von den letzten Jahren zu erzählen. Die meisten haben mit Männern zu tun, aber handeln vor allem von zwei Single-Frauen die sich nicht scheuen ein erfülltes Leben und Spaß zu haben.

Wir haben Nächte tot geschlagen bis in die frühen Morgenstunden, haben ganz Nürnberg und Fürth unsicher gemacht und so manche Bekanntschaft gemacht. Aber die an denen wir nur uns zwei hatten, sind wohl die Bedeutsamsten. Den sie haben unsere Freundschaft noch viel mehr bestärkt. Uns zusammen geschweißt wie Pech und Schwefel. Uns zu Schwestern im Geiste gemacht. Wir haben uns halb tot gelacht über legendäre Disconächte, verblödete Halbstarke, über zufällige Begegnungen und über meinen nicht vorhandenen Orientierungssinn.

Ich weiß das sie das hier lesen wird und ich sage dir, egal was kommt, wir beide werden immer unser Leben miteinander teilen und es werden noch mehr solcher Geschichten kommen die du gerne an lauschigen Abenden erzählen willst. Ich liebe dich und werde dich immer lieben!

Aber was sind das so für Geschichten.

Geschichten über das Aufreißen von drei gutaussehenden Italienern an einer der zahlreichen Tankstellen und deren nicht ganz so tollen vierten Freund, der sich mit dem übertriebenen Fetisch für Füße und übereiliges Handeln schnell ins Abseits katapultiert hat. Bis hin zu einem kleinen Techtelmechtel in ihrem Auto und bissigen Mücken die mir meines im Waldstück schneller als gedacht zur Nichte gemacht hatten.

Ich wundere mich übrigens bis heute das die Achse ihres Wagens nicht in dieser Nacht gebrochen ist, so wie dieses auf den Waldboden aufgeschlagen ist. Der Typ hatte danach auf jeden Fall auch eine Story fürs Leben!

Eine andere handelt von einem jungen Mann, den ich sichtlich schockiert hatte als ich meine Freundin in einer spontanen Aktion die Augen verband und ihm zeigte wie man eine Frau noch so auf Hochtouren bringen kann. Ich hatte ihr leichte Schläge auf Brüste und ins Gesicht gegeben. Sie mit sanften Atem an Hals und Ohr wieder runter gebracht – alles eher spielerisch aus der Situation heraus – und schlussendlich … sind wir gegangen. Es war ja auch schon fünf Uhr morgens. XD

(Er ist bis heute ein guter Freund und auch ihm ist dieser Text gewidmet. Denn es ist nicht selbstverständlich das Männer die unsere Bekanntschaft gemacht haben auch nach so langer Zeit noch da sind. Auch mein bester Freund ist so einer, auch wenn er sich momentan eher etwas rar macht. Aber ich liebe in trotzdem und bin ihm nicht allzu böse.)

Oder wie zwei oder drei Typen, ich weiß nicht mehr genau wie viele es waren, uns in Nürnberg angehalten hatten, sich der eine erst durch das offene Fenster zu mir herein lehnte um einen Blick in mein Dekolletee zu erhaschen und es sich keine fünf Minuten später bei meiner Besten, auf dem Beifahrersitz sitzend, auf ihren Schoss rücklings bequem machte. Dann musste ich ihn leider meines Autos verweisen und die anderen wegen ihm zurücklassen.

Schade eigentlich wie ein Einziger immer dafür Sorge trägt entweder sich selbst es zu versauen oder seinen Kumpels die dabei sind.

Am Besten allerdings – und die Story feiere ich bis heute hart – war, als wir uns jeweils ein Date für den Abend klar gemacht hatten. Der Eine, Sanitäter mit Fiepsstimme für meine Freundin, der Andere ein ultra-heißer Türke für mich. Nach einigen Stunden sinnlosen Herumfahrens wollten wir beide wieder los werden. Da mein Date aus Nürnberg war und wir dort immer waren, mussten wir ihn leider als erstes zurück bringen. Natürlich musste er mir noch kurz seine tolle Wohnung zeigen, die sich für ein paar Minuten und einen ordentlichen Blowjob als die Waschküche herausstellte. Währenddessen versuchte Fiepsi sich natürlich an meine beste Freundin heran zu machen.

(Tut mir leid Schatz! Sie hat es mir bis heute nicht verziehen. XD )

Heute sind wir beide ein wenig ruhiger geworden. Sie hat hoffentlich endlich einen Mann gefunden für den es sich lohnt wieder Vertrauen zu haben und mehr zu versuchen. Nicht nur zu versuchen sondern es auch wirklich mit ganzen Herzen zu wollen. Die Männergeschichten nicht mehr gebraucht werden, weil er ihr all das gibt was sie braucht um glücklich zu sein.

Und ich. Ich habe den Job der mich erfüllt, in dem ich mich austoben kann ohne mich sinnfrei und kostenlos einfach jedem hinzugeben der mir in den Kram passt. Nur um mich später mehr oder weniger zu ärgern, weil er im Vorfeld gemachte große Versprechungen für eine Freundschaft mit Vorzügen nicht einhalten will oder kann. Ich habe neue Freunde die mein Leben zusätzlich bereichern ohne dafür eine Gegenleistung zu verlangen. Mit denen man Feiern oder einfach etwas trinken oder essen gehen kann. Aber mit denen man auch ernste Gespräche führen kann, über Gott und die Welt, wenn man es möchte. Menschen, die einen nicht dafür verurteilen was man macht, sondern immer für einen da sind und sein werden, egal was da noch kommen wird.

Mit Sicherheit werden noch mehr solcher Geschichten unsere Gespräche füllen, nur mit mehr Tiefgang und Ehrlichkeit. Geschichten die spontan entstehen und im ersten Moment gar nicht so episch erscheinen, aber sich mit der Zeit als solche herausstellen. Und ich freue mich auf das was da noch so kommen wird. Denn das was in den letzten Jahren passiert ist, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nur die Spitze des Eisbergs!

(Das geht an all meine Freunde. An die, die schon da waren. An die, die noch dazu gekommen sind. An die, die leider nicht an diesem Abend dabei sein konnten. Und an die, denen ich mein Herz geschenkt habe!)

 

Kirschsüße Grüße

Eure Belle

 

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Der Anfang von einer langen Reise

Jeder Schritt ist schwer, aber nach fast sechs Jahren Beziehung einen Schlussstrich zu ziehen kann man wohl als sehr harten Schnitt in seinem Leben bezeichnen. Gekriselt hatte es schon drei Jahre zuvor. Doch man rauft sich trotzdem immer wieder zusammen und versucht es besser als zuvor zu machen. Ich stamme eben noch aus einer der Generationen, in denen Probleme eher angegangen werden als einfach alles wegzuwerfen nur weil es mal schwierig wird.

Doch irgendwann kommt man eben in einen Teufelskreis. Jeder Fehler wird wieder und wieder begangen und nichts ändert sich wirklich, auch wenn man tausendmal zu hören bekommt das es sich ändern wird. Im Gegenteil. Es wird eher immer schwieriger.

Das ich fremdgegangen sei musste ich mir öfters anhören, schon vor drei Jahren als ich zu einem guten Freund nach Essen gefahren bin. Dabei brauchte ich einfach nur eine kurze Auszeit vom Abiturstress. Mal davon abgesehen, dass ich schon damals nicht wirklich wusste, ob ich das noch weiter mitmachen möchte. Wer hätte geahnt das es dadurch noch schlimmer wird – Liebe Männer, wenn ihr das hier lest, kontrolliert bitte nie eure Freundin über die Handysuche wo sie gerade steckt und ruft sie danach panisch an wo sie gerade ist und vor allem mit wem – aber es kann immer noch schlimmer werden bevor es besser wird. Aber das völlig zu registrieren, dafür brauchte ich eben ein bischen länger.

Und immer diese Versprechungen die eh nicht eingehalten werden können. Männer machen das doch nur all zu gerne. Erst versprechen sie einem Alles und im Endeffekt bleibt nicht viel davon übrig – Ich möchte damit jetzt natürlich nicht alle Männer über einen Kamm scheren, aber dieser hat es mir nunmal immer wieder gezeigt und Er war nicht der Einzige. Und nicht jeder schafft es sich komplett für jemand anderes zu verändern.

09. Februar 2013 – Neue alte Kontakte

Zum Ende hin hatte ich fast keine eigenen soziale Kontakte mehr. Wohl das schlimmste das einen Menschen passieren kann. Zwar waren wir ständig unterwegs, aber eben immer nur zusammen und nur mit Personen die ich durch meinen damaligen Freund kannte. Ich durfte ja nichts. Hört sich halb so schlimm an, war es aber nicht. Und ich wünsche niemanden das selbe was mir passiert ist. Natürlich passieren anderen Menschen schlimmere Dinge, da brauchen wir gar nicht drüber sprechen. Aber wie ein Hund behandelt zu werden, der auf jedes Kommando hören muss, man nichts eigenständig machen darf, außer es ist für die Beziehung gut und auf Schritt und Tritt kontrolliert wird, wo man ist, was man macht, mit wem und vor allem was, gibt einem das Gefühl nicht mehr am Leben sein zu dürfen.

Meine Kontakte waren weg. Ganz klar auch meine Schuld, ich hab es ja mit mir machen lassen, aber erst wenn man allein ist und niemanden mehr hat, weiß man was man verloren hat.

Meine beste Freundin, heute wie damals, meldete sich an diesem Tag wieder bei mir. Mein Rettungsring der mich aus dem eiskalten Wasser dieser Beziehung heraus gezogen hat. Ich hatte endlich wieder Spaß daran weg zu gehen.

Mir war egal was Er sagte und als Er was dagegen sagte, war ich bereit!

17. Februar 2013 – Die Trennung

Also bin ich gegangen.

Und es wurde zum Spießroutenlauf für die nächsten zwei Wochen. Solange eben, bis er sich eine neue Wohnung gesucht hatte und ich in mein Haus zurück konnte, ohne auf ihn zu stoßen – bis heute erwarten mich manche Dinge dort, die kleine Überbleibsel geworden sind; Ich sollte mich wirklich mal darum kümmern nach über drei Jahren.

Ich floh zwischen der Wohnung meiner besten Freundin, meinem Zuhause und den nächtlich erreichbaren Örtlichkeiten im Umkreis hin und her. Geschlafen wurde nur wenn nichts mehr ging. Daheim war ich nur, wenn der werte Herr auf Schicht war. Mit gestellten Wecker, um rechtzeitig wieder flüchten zu können.

Aber ich genoss die Zeit. Endlich konnte ich wieder machen was ich wollte. Ich musste mich nicht stundenlang erklären. Keine abendlichen Diskussionen warum ich erst so spät nach Hause gekommen bin und warum ich bevor ich ins Bett auf meine Seite kroch noch duschen war. Als würde man in den Nachtclubs nicht tanzen, weil man endlich wieder Leben in sich spürt und einfach alle guten Gefühle durch seine Beine nach draußen lassen will. Und ich tanze für mein Leben gern zu guter Musik.

15. April 2013 – Der krönende Abschluss

Aber ich machte es dafür diesmal richtig. Ein Auszug aus dem familiären Umfeld war unausweichlich für mich zu diesem Zeitpunkt. Ich wollte einfach ein vollkommen eigenständiges Leben und dafür brauchte ich auch meine eigene Wohnung.

Also setzte ich mich an meinen Rechner und suchte nach Wohnungen. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon in Erlangen studiert hatte, suchte ich dort als erstes. Und wurde prompt fündig. Innerhalb von einer Woche hatte ich eine neue Wohnung, hatte meinen ersten Umzug hinter mich gebracht und konnte mich endlichen den wichtigen Dingen widmen – Sex! Klingt auch doof aber nach einer sechsjährigen sexuellen Auszeit während dieser Beziehung hatte ich wirklich Nachholbedarf.

Und davon erzähle ich euch ab jetzt!

 

Kirschsüße Grüße

Eure Belle

 

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