Sei falsch und du hast alles erreicht

Jeder hat schon mal einen Porno angeschaut. Entweder man mochte es oder eher nicht so. Und ich kann jeden verstehen, der es nicht mochte.

Im Amateurgeschäft scheint es immer mehr von Vorteil zu sein, wenn man zu allem ja sagt. Auf einmal ist man die Bitch die es mit jedem treibt, sich selbst vom Stiefvater oder vom Nachbarn, Hausmeister von nebenan ficken lässt. Und am Besten treibt man es auf die widerlichste Art und Weise wie es nur geht. Ein Dauerzustand der nie durchbrochen werden kann?!

Jetzt frage ich mal: Was macht für euch einen guten Porno wirklich aus?

Als ich mit den Amateurgeschäft anfing wollte ich mit der Welt teilen, was mir am Sex Spaß macht, wie für mich Leidenschaft aussieht, was Lust macht. Und nicht die Welt zu schocken! Wenn ich mich auf den Seiten umschaue was die Konkurrenz so macht, wird mir in regelmäßigen Abständen übel. Dennoch verkaufen sich genau diese Filmchen am meisten. Und es ist ganz klar warum. Sei so reisserisch wie möglich und du hast es geschafft.

Ich kann es noch am meisten nachvollziehen, dass die Welt der Pornos nur noch von Frauen gekennzeichnet ist, die wie aus dem Bilderbuch gegossen sind. Nur wenige sehen wirklich noch wie normale echte Frauen aus. Die Haare werden immer blonder, die Titten immer größer, die Lippen gleichen einem Schlauchboot auf hoher See und natürlich müssen die Bäuche immer flacher sein. Aber meine lieben Männer da draußen, die wenigsten Frauen sehen wirklich so aus! Und ich kann Frauen verstehen die sich so etwas nicht ansehen wollen, weil sie selber nicht so sind. Aber ich kann auch die Männer verstehen, die sich genau das ansehen was sie nie in Wirklichkeit bekommen werden. Für mich hat eine richtige Frau Kurven, von mir aus auch ein paar Speckröllchen hier und da. Und natürliche Brüste und einen vollen Arsch. Das ist was man sehen möchte. Oder nicht? Vielleicht bin ich da zu voreingenommen… und die Welt besteht wirklich nur noch aus Plastik und Silikon.

Auf einmal steht jede dieser Amateure auf ausgiebige Besamung, vollgewichste Gesichter, Mösen und Rosetten. Von Schutz keine Spur mehr. AIDS und andere Krankheiten sind wohl egal; zumindest vermitteln mir diese Videos genau das. Seit wann steht jede Frau darauf von einem Riesenschwanz (mal davon abgesehen das die meisten Schwänze die ich da so erblicken kann nicht so groß sind wie sie verkauft werden) in den Arsch gefickt zu werden? Und was ist der Anreiz dahinter einem Dritten weiss zu machen, dass man gern mit seinem Verwandten oder Ähnliches gefickt hat? Jede Zweite will gerne angepisst werden oder pisst andere an? Wobei ich letzteres noch mehr oder weniger verstehen kann. Lieber kurz unter die Dusche und man ist wieder frisch, als für immer Adé zu seinem Schliessmuskel zu sagen.

Was mich am meisten irritiert ist die Art und Weise wie die Filmchen präsentiert werden. Die Texte werden immer größer und bunter. Fehlen nur noch die roten Kreise und Smileys in jedem Titelbild… ach Entschuldigung… die gibt es ja auch schon…

Titel mit den Schlagwörtern „anal“ „schwanger“ „Stiefvater“ „vollgepisst“ „riskant“ „gnadenlos“ „Skandal“ „Challenge“ sind die Renner auf den ersten Seiten. Wörter werden gezielt dafür genutzt um Zuschauer zu locken, nicht um zu überzeugen. Ansprechende Titel sind Mangelware und die meisten Titelbilder eher abstoßend und vulgär.

Über andere kann ich nur schmunzeln. Wer möchte nicht gerne eine Spermafontäne oder ein Spermamassaker sehen… Was zum Teufel soll das überhaupt sein?

Interessant ist auch, wie mit dem Alter gespielt wird. Die meisten sehen gerade mal wie 16 aus, oder alle die sich für 20 ausgeben sind in Wahrheit wohl eher 35+. Natürlich verstehe ich, dass desto jünger umso besser ist, aber teilweise ist das nur noch eine absolute Frechheit.

Mein Fazit:

Ich würde es begrüßen wieder oder überhaupt einmal Natürlichkeit im Pornogeschäft zu sehen. Wenn Frauen sich nicht mehr für den größtmöglichen Profit alles gefallen lassen würden, auch mal dazu stehen wer sie sind und was sie mögen. Tun worauf sie wirklich stehen. Man nicht auf den hinteren Plätzen liegen bleibt, weil man nicht macht was alle anderen weiter vorne machen.

Was mich am meisten stört und anwidert ist, wer wirklich an Pornos dieser Art verdient. Ich habe schon oft gehört und selber miterlebt, wie mit Verträgen gearbeitet wird. Und dabei kommt nicht immer der/die DarstellerIn gut weg. Ein Umstand, den ich nicht für gerecht erachte. Mal von den ganzen Seiten abgesehen. Die verdienen so oder so zu viel an Content, der nicht einmal von ihnen selbst kommt.

Ich für meinen Teil mache nur noch wirklich das worauf ich Lust habe, keine Videos mehr mit Typen vor denen man sich fremdschämen muss und sexuelle Handlungen, die man nicht wirklich mag. Mal davon abgesehen, dass ich so etwas noch nie habe und auch nicht werde. Lasse mir von keinen Dritten mehr sagen das ich das machen muss, um Material für den Monat zu haben.

Meine Pornos haben für mich wieder etwas mit der Leidenschaft zu tun mit der ich damit angefangen habe. Mit dem Mann den ich sexuell anregend finde und mich das auch in die Kamera zeigen lässt. Mich zeigen lässt, dass ich wirklich zu tausend Prozent Spaß daran habe, was ich gerade mache.

Zwar kann ich wohl daran nichts ändern, aber wenigstens mir treu bleiben und zu dem stehen was ich liebe. Und anderen zeigen, wie man es nicht einfacher, aber eventuell besser machen kann.

Mit kirschsüßen Grüßen

Eure Belle

 

https://www.mydirtyhobby.de/profil/29624661-Belle-Cerise

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Meine ganz eigene Pretty Woman Story

Es ist früh am Morgen, viel zu früh für mich. Ein Wecker klingelt. Neben mir regt sich etwas. Ein Arm greift zum Iphone und stellt auf Schlummern. Ein sanftes Umschließen und näher ran ziehen und dann wird weiter geschlummert.

Dann wieder diese Melodie. Ein Kuss auf die Backe bringt mich kurz wieder in die Welt zurück. Ich will noch nicht aufstehen, aber meine Hand sucht ebenfalls nach meinem Iphone und ich durchstöbere meine Seiten nach Nachrichten und News. Halb noch im Schlaf antworte ich frustriert auf dumme Erstnachrichten, während in der Dusche das Wasser läuft. Ich lege mein Handy wieder weg und falle fast wieder in einen wolligen Schlaf zurück, aber eines muss noch sein:

Ein Kuss, ein „Ich liebe dich und fahr vorsichtig, ich brauch dich noch länger“ bevor ich endgültig noch den restlichen Schlaf für den Tag bekomme.

Jetzt fragen sich sicherlich einige was ich hier schreibe, aber tatsächlich sehen so meine Morgenstunden aus, wenn mein Mann zu Hause war und auf Arbeit muss. Wir uns für ein paar Tage nicht sehen können.

Ich bin schon seit längerem kein Single mehr. Auch wenn ich es in vollen Zügen ausgelebt habe (bis zu einem gewissen Grad geliebt habe), habe ich mich für die Liebe entschieden als sie mich gefunden hatte.

Dagegen spricht nichts, auch nicht wenn man in der Erotikbranche arbeitet. Im Gegenteil! Um so mehr weiß ich sie zu schätzen, beschütze sie, würde alles dafür geben, wenn ich müsste.

Ich habe euch einen ehrlichen und kritischen Blog versprochen der mein Leben wiederspiegelt und dazu gehört auch, dass ich die Liebe gewählt habe als sie mich gebucht hat.

Mein Mann (ich sage immer Mann, dafür muss ich nicht mit ihm verheiratet sein, er ist nun einmal MEIN MANN) war ein Kunde von mir. Nach einer ziemlich absurden Beziehung mit übereilter Ehe und schlechten bis gar keinen Sex, war ich die beste Option die er hätte wählen können. Nichts spricht dagegen sich etwas zu gönnen nach einer schlechten Zeit in die man(n) zu viel Kraft und Energie verschwendet hat, für eine Frau die nichts zu schätzen weiß (meiner Meinung nach).

Ich werde das sein, was du für mich bist: Das absolut wertvollste auf der Welt.

Nach zwei unmöglichen Monaten in denen ich definitiv zu wenig verdient hatte und vielen verblödeten Chats mit verblödeten Typen, die nicht lesen können, war es eine Wohltat für meinen Kopf als mir Mr. Rowley schrieb. Ein paar Nachrichten hin und her, weil ich nicht genau wusste ob ich ihn treffen wollte (irgendwie hatte mich sein Foto neugierig gemacht, aber mein Bauchgefühl hatte wohl schon gewusst was passieren würde), machten wir für Ende September ein Treffen aus.

Vor mir stand ein Bär von Mann, außergewöhnlich charmant und mit so viel äußerlichen Reizen, dass ich mich umso mehr gefreut hatte dieses Treffen nicht abgesagt zu haben.

Wir redeten viel, also ich redete viel (XD) und natürlich kam auch zur Sprache was ihn dazu trieb hier her zu kommen und Geld für mich zu bezahlen. Er hatte es definitiv aus meiner Sicht nicht nötig, aber ich konnte es verstehen.

Zwei Wochen später das nächste Treffen. Und ein kleines Essengehen beim Chinesen weiter die Straße runter. Sehr ungewöhnlich. Die wenigsten investieren in ein Mädchen in kurzer Zeit so viel Geld, zumindest glaube ich das und laden einen dann auch noch zum Essen ein.

Dann wurde es immer komischer.

Die Woche drauf, mitten in der Nacht, die Frage ob ich Zeit hätte für ein weiteres Treffen habe. Nach Mitternacht trafen wir uns. Ich war zuvor 5 Stunden gefahren und total übermüdet. Er bezahlte Geld für echt miesen Sex und ein gerissenes Gummi, das ich irgendwie aus meiner Muschi fischen musste, war der Bonus in dieser Nacht. Passiert sonst nie, weil meine Vagina meist einem Swimmingpool gleicht.

Ab und zu schrieb ich ihm, was er denn so macht. Was ihn wohl sehr verwundert und verwirrt hatte. Mich ehrlich gesagt auch, da ich so etwas normalerweise nie gemacht hatte. Zumindest nicht in dieser Form. Natürlich hatte man mit dem ein oder anderen Kunden auch Kontakt über WhatsApp und Co, aber mit ihm war es immer anders, verbundener.

Wenn mir dein Herz gehört, dann gibt es nichts mehr auf dieser Welt das mir fehlt. Jedes Gefühl der Leere, jedes Gefühl der Unvollkommenheit wird dann verschwunden sein.

Nach dem sechsten Treffen dann das große Geständnis, einen Monat nach unseren ersten Treffen. Wir hatten ein ganz normales Sex-gegen-Geld Treffen, redeten noch etwas und dann ein leises „ich hab mich in dich verliebt“. Schock! Der aussichtslose Kampf sich nichts anmerken zu lassen, alles wie immer zu machen, nicht anders zu Küssen als zuvor, noch ein paar blöde Sprüche und dann hemmungsloser Sex bei dem man erst währenddessen merkt, dass man das Gummi vergessen hat. Egal, ab da an war es mehr als nur ein weiteres Treffen mit einem Kunden.

Ende November dann das schönste Date das ich je hatte. Sushi, Guinness und Tanzen. Danach wieder hemmungsloser Sex. In meinem Kalender fanden sich regelmäßig kleine und größere Liebesbekundungen. Ich gab mir bei jedem weiteren Treffen die größte Mühe, war einfach ich und nicht Belle, zeigte ihm meine Welt und umgekehrt. Seine Freunde nahmen mich auf als wäre ich immer schon dabei gewesen und zum ersten Mal in meinem ganzen Leben fühlte ich mich angekommen.

Ich liebe dich wie am ersten Tag. Jeden Tag.

Und zum krönenden Abschluss der wundervollste Valentinstag den ich je hatte, aber den ich zu 1.000 % immer wieder haben werde. Das beste Essen der Welt, mit einem Hummerstück das mich zum Weinen gebracht hatte. Nicht weil es Hummer war, sondern weil es mich an meine Eltern erinnerte, als sie im Italienurlaub auch zum ersten Mal Hummer aßen und es einfach so wundervoll und vollkommen war, ich als kleines Mädchen verstand was es heißt sich für immer zu lieben und alles, sein ganzes Leben miteinander zu teilen. Donuts vom besten Laden der Welt und der beste Film diesen Jahres, Deadpool! Wer kann das schon toppen; mein Mann kann es.

Seit 16.02.2016 sind wir offiziell ein Paar und es gab gute und nicht ganz so gute Tage, aber unsere Liebe wächst von Tag zu Tag. Nichts wird daran etwas ändern können und wie gesagt, ich werde es auch nicht zu lassen. Das Leben ist nunmal wie der Wellengang im offenen Meer und manchmal kommt ein Gewitter auf, aber die Sonne kämpft sich immer wieder den Weg durch die Wolken frei.

Ich habe mir die Liebe nicht ausgesucht, die Liebe hat uns einfach gefunden und zusammen gebracht. Eine Sache die die wenigsten verstehen, verstehen werden.

Wir haben unsere eigene „Pretty Woman“ Geschichte geschrieben. Hollywood würde sich nach unserer Geschichte die Finger lecken, um sie verfilmen zu können. Natürlich kann ich nicht alles so wiedergeben wie es passiert ist und wie es sich angefühlt hat und immer noch anfühlt. Einige Momente behalte ich mir natürlich für mein Herz auf, werde sie mit niemanden anderes teilen. Auch aus dem Grund weil es die wenigsten nachvollziehen können. Es ist nicht einfach die Liebe zu finden und zu halten, wenn man die Sachen macht die ich mache. Man kann es nur gemeinsam schaffen und das werden wir, da bin ich mir ganz sicher.

Momentan suchen wir eine gemeinsame Wohnung und ich habe ein neues Projekt angefangenen, das mit Belle so gar nichts zu tun hat; für uns!

Manchmal ist es zu perfekt als das wir beide glauben können das es real ist:

Manchmal sehe ich dich an und frage mich, ob das alles wirklich passiert. Dinge, die zu gut sind um wahr zu sein, sind in der Regel nicht wahr. Das anscheinend schon.

Falls ich jedoch träume, dann liege ich hoffentlich in einem schweren Koma und wache nie mehr auf. Ich liebe dich. Du bist meine Zukunft; meine Ewigkeit.

 

Kirschsüße Grüße

Eure Belle

 

http://www.mydirtyhobby.de/profil/29624661-Belle-Cerise

Der lange Weg zu einem erfüllten Leben

JA. Ich kann von mir selbst behaupten das ich ein erfülltes Leben habe. Ich habe Freunde die zu mir halten, eine etwas verkorkste Familie die dennoch liebenswert ist und ich bestreite mein Leben mit einem oder sagen wir mehreren Jobs die ich selbstständig ausführe und in denen ich selbst bestimmen kann.

Auch wenn es nicht immer einfach war oder ist, bin ich trotzdem glücklich mit dem was ich jetzt bin und mit dem was mich umgibt.

Doch wer kann das sonst noch von sich behaupten?

Ich habe immer mehr das Gefühl das zwar alle danach streben, aber die meisten auf der Suche danach vom Weg abkommen und sich in Geschichten und Vorstellungen verlieren.

Aber warum? Weil sie gar nicht wissen was und wohin sie wollen. Dabei ist es gar nicht so schwer.

Man muss nur bei sich selbst anfangen. Herausfinden wer man ist, wer man sein will. Was man besser machen will oder sollte und welche Eigenschaften an sich selbst einen daran hindern besser zu werden. Denn nur wenn man sich selbst gefunden hat, weiß man auch wo man hin will.

Aber dafür muss man in sich gehen. Sich Zeit nehmen zu verstehen. Auf Signale achten die einem zeigen, dass manche Punkte und Vorstellungen so nicht in ihr Leben passen können. Bis man sich sicher ist, dass das das ist was einen zu einem erfüllten Leben verhilft.

Ganz wichtig: Versuche nie das Leben eines Anderen zu leben!

Nur weil man der Meinung ist das der ein oder andere ein besseres Leben führt als man selber, sollte man nie danach streben genau das gleiche für sich einzunehmen. Das kann nur schief gehen. Klar haben andere tolle Leben aber ich nenne es gerne den Facebook-Effekt. Menschen zeigen von sich und ihrem Leben in der Öffentlichkeit nur das Beste. Alles was schlecht ist oder sie daran stört wird nicht geteilt oder ausgesprochen. Es werden so viele Fassaden aufrechterhalten, aber irgendwann bricht so eine Fassade einer wunderschönen Welt in sich selbst zusammen.

Aber auch schlechte Dinge die einem im Leben widerfahren können hilfreich sein. Man muss sie nur für sich selbst nutzen. Stärke daraus ziehen und seinen Charakter damit schleifen bis es vollendet ist. Das geht nicht von heut auf morgen und bleibt ein ständiger Prozess.

Und dann gibt es solche Menschen, die die Fehler nur bei anderen suchen aber nie bei sich selbst.

Wenn man nur bei anderen die Fehler sucht warum etwas nicht klappt wird man es nie schaffen. Und da wären wir auch schon bei einem großen Hilfspunkt im Leben.

Freunde sind wichtig. Aber nicht die Menge zählt, sondern die Qualität. Wenn man weiß wer man selber sein möchte und was für einen wichtig ist, sollte man sich möglichst auch an die Menschen halten, die diese Ansichten teilen. Dabei muss es nicht zu 100 Prozent übereinstimmen, aber zumindest so das man mit guten Gewissen sagen kann „Du bist für mich ein wahrer Freund und egal was ist, ich kann immer auf dich zählen.“

Warum solche Freunde wichtig sind? Weil sie einem in schwachen Tagen wie ein Spiegel vorkommen und einen zeigen wie man selbst eigentlich sein sollte. Der Charakter eines Menschen ist immer noch sein wichtigstes Gut, auch in der heutigen Zeit. Auch wenn wir immer wieder durch äußere Einflüsse Gefahr laufen können zu vergessen was am wichtigsten ist. Den Charakter sehe ich immer noch als Spiegelbild der Seele und des Herzens einer Person an. Und nicht was er macht, wie viel jemand verdient, wie viele Facebook Freunde er hat oder was er an schwachsinnigen Posts abgibt oder teilt. Das ist alles unwichtig und nichtssagend. Denn das einzige was zählt sind Charakter und Taten, wenn es wirklich darauf ankommt. Kein super Aussehen oder Geld und Macht kann das aushebeln. Wenn man sich selbst gefunden hat und die Personen die man als wirkliche Freunde stützend hinter sich stehen hat, kann man weiterkommen in seiner Selbstverwirklichung.

Erst jetzt entscheidet der Job und alles was damit zusammenhängt ob man ein glückliches Leben erreichen kann. Es ist zwar ein kleiner Punkt, aber dennoch entscheidend wie sehr man sein Leben liebt. Aber man sollte immer das machen woran man Freude empfindet, das einen erfüllt. Und wenn Menschen damit ein Problem haben, dann schmeiß sie aus deinem Leben. Denn dann passen sie nicht zu den anderen Punkten die ich vorher angesprochen habe. Niemand wird etwas gegen das sagen was du machst, wenn er der Spiegel deiner selbst ist. Sie können es nachempfinden und nichts schlimmes daran finden. (Wahrscheinlich ist dieser Punkt bei mir am Wichtigsten, denn ich mache nunmal nicht wirklich alltägliche Jobs, aber dennoch sollten immer alle in deiner Umgebung zu dir halten, egal was man arbeitet oder nebenberuflich ausübt)

Also mach was dich glücklich macht. Erfüll dir die Wünsche die dir wichtig sind und sobald jemand daran etwas auszusetzen hat… erklär es, mach deinen Standpunkt fest, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Denn echte Freunde und Familie wird immer nachvollziehen und verstehen können, warum du dich für dieses oder jenes entscheidest.

Und zu guter Letzt ist wohl das wichtigste ein Vertrauter, ein Seelenverwandter. Es muss kein Partner sein – wenn doch, Optimal! Damit erreicht man das, wonach jeder Mensch in seinem Leben strebt. Nach Liebe und Geborgenheit. Einer Zukunft zu Zweit, in der man alles zusammen überstehen kann – , es kann auch dein bester Freund sein oder was auch immer. Aber jeder Mensch braucht so jemanden an seiner Seite und am Besten bis zum bitteren Ende. Denn ohne jemanden mit dem man sein Leben teilen kann und genießt, kann man kein wahrlich erfülltes Leben finden. Keiner möchte alleine sein. Seine Probleme mit sich selbst auf ewig alleine ausmachen. Auch wenn es bis zu einem gewissen Punkt geht. Irgendwann sehnt man sich danach und wenn das Glück mit dir ist und du mit deinem Leben bisher glücklich bist, wird diese eine Person von ganz alleine kommen. Dich mit seiner Präsenz umhüllen und du willst niemals mehr ohne sie sein. Aber suche nie nach diesem Glücksgarant. Erzwinge es nicht. Es wird von ganz alleine kommen, wenn du dafür bereit bist.

Wenn du DU bist!

Wenn du wissen willst wer ich bin, dann bleib dran und verfolge einfach weiterhin diesen Blog. Zwar kann ich nicht alles erzählen und aufschreiben, dir nur einen Einblick geben. Aber dafür ehrlich und aufgeschlossen, ohne falsche Fassaden und dreckigen Worten.

Kirschsüße Grüße

Eure Belle

 

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